Bayali-Kaffee und Nachhaltigkeit

(c) Nicolas Porchert
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Die Vorberge des Himalaja haben in den vergangenen Jahrzehnten extrem unter Entwaldung und ihren ökologischen Folgen gelitten. Ursache hierfür waren u.a. die Verstaatlichung der Waldbestände, der rasant zunehmende Bedarf an Holz und landwirtschaftlicher Nutzfläche der rasch wachsenden Bevölkerung. Biodiverse, langjährige Mischkulturen mit Bäumen sind daher besonders wichtig für die Stabilität der steilen Terassenlagen .

 

 

 

 

 

 

 

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Bayali-Kaffee wird daher in traditionellen im Schatten von Zitrusfrüchten und Papayas kultiviert. Die 52 Familien verwenden ausschließlich biodynamische Dünger aus eigener Viehhaltung und Kompost einschließlich der Kaffeepulpe aus dem Waschungsprozess.

 

Für die Verarbeitung werden etwa 50 l Wasser pro kg Rohkaffee benötigt, Wasser, das anschließend zu Bewässerung und Düngung der Mischkulturen verwendet wird.

 

Nepal ist ein multi-ethnisches und multi-kulturelles Land. Trotz vieler Volksgruppen, noch existierendem Kastensystem und unterschiedlichen Religionen gibt es wohl kaum ein Land, in dem eine solche Vielfalt so friedlich zusammen lebt. Unsere Partnerfamilien gehören zu 50 % der Gruppe der Brahmanen, zu 15 % den Chhetri und zu 25 % niederen Kasten  an.  Charakteristisch für ein Entwicklungsland wie Nepal sind die krassen Infrastruktur- und Einkommensunterschiede zwischen Stadt und Land. Kaffee it aufgrund seines relativ hohen Verkaufspreises eine wichtige Einkommensquelle für unsere Partnerfamilien

 

85 % unseres Einkaufspreises gehen direkt an die Erzeugerfamilien, 15 % geht an Kar.ma Coffee für Kommunikation, technische Unterstützung und Beratung der Bauern.

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Photos: (c) Nicolas Porchert